Bauweise

undefined Unsere HOKO-Klimawand bildet die Basis aller Häuser. Alle Sichtfassaden aus Holzpaneelen, Fachwerkbalken, Putzflächen oder Klinkermauerwerk stellen nur den äußeren wetterfesten Abschluss der Konstruktion dar. Eine Ausnahme bilden die Holzskeletthäuser mit einer sichtbaren statischen Holzkonstruktion.  Unsere HOKO-Klimawand bietet Ihnen alle Vorteile der Niedrig-Energie-Bauweise, insbesondere in den Bereichen Wärmeschutz, klimatischer Schutz gegen hohe Sonneneinstrahlung im Sommer, Feuchteschutz und Luftdichtung. Die Verwendung ausgesuchter Werkstoffe nach höchsten ökologischen Standards garantiert Wohlbefinden und außergewöhnliche Wohnqualität.

  • Unsere HOKO-Klimawände werden mit Zellulose-Einblasdämmstoffen isoliert.


Diffusionsoffenes Bauen mit der HOKO-Klimawand

Die  HOKO-Klimawand bietet höchstmögliche Regenabweisung und Winddichtheit. Gleichzeitig wirkt dieses System diffusionsoffen!

Bei dem kontinuierlichem Austausch an Wasserdampf zwischen innen und aussen wandert dieser in der Regel von der wärmeren zur kälteren Seite, da die kältere Luft weniger Wasserdampf aufnehmen kann als wärmere Luft.
Im Winter bewegt sich der Wasserdampf also von innen nach außen, im Sommer umgekehrt.

Dieser bauphysikalisch wichtige Prozess der Diffusion muss von einer Aussenwand optimal unterstützt werden, d.h.: Nicht Sperren - Bremsen!

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Unabdingbar ist dafür ein optimales Verhältnis der Wasserdampfbremswirkung zwischen der HOKO-Aussenwand und innen-aussen, das sich nachfolgend in Zahlen darlegen lässt:

  • Wasserdampf- Diffusionswiderstand innen: 3 m
  • Wasserdampf-Diffusionswiderstand außen: 0,3 m
  • Verhältnis innen zu außen: Faktor 10

Ein behagliches Raumklima ist das optimierte Ergebnis des regulierten Feuchtehaushalts innerhalb Ihrer Wohnräume. Der innovative Wandaufbau empfiehlt den Verzicht auf eine Dampfsperre in Form einer PE-Folie, da die innenraumseitige Platte als natürliche Dampfsperre wirkt und somit einen ausreichenden Wasserdampf-Diffusionswiderstand bietet.

Selbst bei nicht geplanten, unangenehmen Feuchteeinträgen wie z.B.:

  • Regen während der Ausbauzeit
  • Leckagen bei Installationsleitungen (Ab- & Trinkwasserzuleitung etc.)
  • Leckagen im Baukörper, z.B. im Fenster- und Fensterbankbereich
  • Durch nachträglichem Einbau

ermöglicht der diffusionsoffene Wandaufbau raschere Trocknung innerhalb der Konstruktion und somit mehr Widerstand.

Ein diffusionsoffenes Klima-Fließ macht die Wand "atmungsaktiv". Zum einen wird Raum-Feuchtigkeit (Wasserdampf) nach außen gegeben, zum anderen absolute Dichte von außen nach innen garantiert.

Schematischer Aufbau der Außenwand (von innen):

  • Gipsfaserplatte
  • isofloc® L - Zellulose/KVH
  • DWD protect
  • Luftschicht ruhend
  • Nadelholz

Die Wandstärke variiert basierend auf der Bauweise zwischen 240 mm und 300 mm.
U-Wert im Mittel: 0,17W/(m²K)

Diese Form des Wandaufbaus ist der neue Maßstab!


Wissenswertes zur HOKO-Klimawand

Der Zellulose-Dämmstoff wird im Recyclingverfahren hergestellt.

Aussenwand Klinker Fachwerk

Als Grundstoffe dienen zerkleinerte Tageszeitungen und Borsalz als Brandschutz und Konservierung. Einfügen lässt sich der Dämmstoff mittels eines Blas- oder Sprühverfahren. Passgenauigkeit, ohne Ritzen und Fugen zu hinterlassen, zeichnet dieses Verfahren aus. Weitere Informationen zu Zellulosedämmstoff erhalten Sie unter www.isofloc.de .

  • Als Putzträger werden  Holzweichfaserplatten eingesetzt. Die Unterdeckung von Holzfassade und Dach erfolgt mit einer diffusionsoffenen Dach- und Wanddämmplatte (s. www.kronoply.com ).

fachwerkfassade
aussenwand-putz Für unsere HOKO-Klimawand nutzen wir u.a. die Produkte von sto, wie z.B. das sto ThermWood-Dämmsystem, dessen Holzfaserdämmplatte den Kern dieses Systems (nach DIN EN 13171) bildet.
Ihre Doppelfunktionalität als Dämmung und Putzträger für die abschließende Putzbeschichtung verbindet optimal die ökologischen Produkte Holz und Putz.

In den nebenstehenden Abbildungen haben wir beispielhaft den schematischen Aufbau einer Außenwand in zwei verschiedenen Varianten dargestellt.

Die Wandstärke variiert basierend auf der Bauweise zwischen 240 mm und 300 mm.
Der U-Wert liegt dabei im Mittel zwischen 0,16W/(m²K) und  0,19W/(m²K). 

Da die Dämmplatte aus nachwachsenden Rohstoffen, nämlich Hackschnitzeln aus Fichten- und Tannenholz besteht, steht neben den guten Wärmedämmeigenschaften der ökologische Nutzen klar im Vordergrund: frei von Bindemitteln, kompostierbar, problemlos zu entsorgen.

Auf die Wirtschaftlichkeit dieses Systems, das einerseits natürliche Systembestandteile vorweist und andererseits Heizkosten und somit die Klimaerwärmung und den Treibhauseffekt zu minimieren hilft, kann auch beim diffussionsoffenen Bauen zurückgegriffen werden.

Weiterhin wichtig ist ein Wärmeschutz im Sommer.
Wie viel Wärme in das Innere des Hauses gelangt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Ökologische Produkte bieten auf diesem Gebiet natürliche Lösungen.

  • Die Innenseiten der Wände sind mit Gipsfaserplatten verkleidet. Die ausführliche Beschreibung finden Sie unter www.fermacell.de .
  • Die Rahmen bestehen aus Konstruktionsvollholz (KVH). KVH ist ein geschützter Begriff für technisch definiertes Holz mit speziellen Eigenschaften (s. www.kvh.eu ).
  • Die Verbindung der Wandelemente erfolgt mit innovativen Verbindungssystem, die höchsten Ansprüchen an Passgenauigkeit, Haltbarkeit, Brandschutz und Optik gerecht werden. Beispiele für die Fertigung unserer Wandelemente finden Sie unter www.knapp-verbinder.com .


Für die Installationen werden Kanäle und luftdichte Unterputzdosen werkseitig installiert. Eine zusätzliche Installationsebene wird nicht benötigt. Alle Materialien sind frei von formaldehydhaltigen Bindemitteln.